Der Feta ist ursprünglich ein griechischer Schafkäse (ev. auch Ziegenkäse) der in einer Salzlake reift, daher ein Salzlakenkäse.
Bis zum 15.10.2007 wurde unter einem "Feta-Käse" häufig auch ein ähnlich dem Fetakäse aussehender und geschmacksähnlicher Käse verstanden, der größtenteils aus Kuhmilch produziert wurde. Mit dem EU-Entscheid darf nun seid dem obigen Datum nur noch direkt in Griechenland hergestellter weißer Käse aus Schafmilch und/oder Ziegenmilch, der in Salzlake gereift wurde, und der auf dem griechischen Festland oder der Insel Lesbos produziert wurde, den Namen FETA führen.
Deutschland und Dänemark hatten auf die erste Veröffentlichung 2002 dagegen Einspruch erhoben. In Deutschland wurde der Begriff Feta oft synonym für Schafkäse und/oder Salzlakenkäse verwandt.
Rechtlich ist nun die Angelegenheit gelöst, da der FETA nun ein geschützter Begriff ist. Nun soll und kann der Verbraucher genauer hinschauen, was im vorgesetzt wird. Einfacher ist es beim Einkauf in einer Verpackung, da kann man sich die Inhaltsstoffe anschauen. Weniger einfach ist es bei Geschäften, wenn der Feta oder ähnliches in der Salzlake liegt, oder, wenn man im Restaurant sich einen griechischen Salat bestellt. Man achte auf Namen wie Käse nach Feta-Art, Balkankäse, Käse nach Balkanart oder weißer Käse. Irreführend wäre in Gaststätten etc. mit Schafskäse oder mit griechischer Käse zu "werben", und es ist doch ein Kuhmilchkäse. Der Begriff Salzlakenkäse klingt ja nicht so schmackhaft.
Wie immer ist es halt eine Frage des Preises. Wer also einen echten Feta bezahlt, der sollte auch einen echten Feta bekommen! Auch für Kuhmilchallergiker ist dies der Schritt in die richtige Richtung.
Milch wird nahezu weltweit getrunken. Allerdings gibt es auch Regionen, in denen die Bevölkerung zu einem hohen Anteil eine Lactoseintoleranz zeigt. Dort ist auch das Trinken von Milch nicht verbreitet. In Mitteleuropa hat sich mittlerweile die Kuhmilch durchgesetzt. Nur in früheren Zeiten, in Gebirgslandschaften und in Regionen mit ertragsschwachem Graswuchs spielen Schafmilch und Ziegenmilch eine größere Rolle. Sehr selten wird Stutenmilch und Eselsmilch als Trinkmilch gewonnen. In den höheren nördlichen Regionen wird auch das Rentier als Milchlieferant genutzt. Mehr im asiatischen Raum ist der Wasserbüffel mit seiner Büffelmilch Nahrungsmittellieferant und im arabischen Raum wird gerne, neben der Schafmilch und Ziegenmilch, auch Kamelmilch konsumiert. Erst in jüngster Zeit ist man am Aufbau einer kleineren Kamelkäseproduktion.