Käseplatte – Käse: Mozzarella, Camembert bis Pecorino

Käse Genuss und Leidenschaft

Sieht aus wie Käse, schmeckt wie Käse, riecht wie Käse

…. nur, es ist kein echter Käse, sondern Analogkäse oder Kunstkäse !

jetzt haben mich einige emails erreicht, die mehr zum Analogkäse wissen wollten, mehr, als ich schon hier auf der Käseplatte berichtet habe. Nun gut !

Analog bedeutet ähnlich sein. Echter Käse hat mit Analog-Käse überhaupt nichts zu tun. Er ist ein reines Kunstprodukt, das die Industrie verzehrfertig in 20 Minuten herstellen kann. Das Käseimitat wird aus Eiweisspulver, aus Wasser, aus Pflanzenfetten ( Palmöl ), aus Aromastoffen, aus Geschmacksverstärkern und aus Verdickungsmitteln zusammengestellt. Kein Grashalm, keine Kuh und kein Käser waren nötig !

Der größte Vorteil gegenüber echten Käses ist der billige Preis, man kann sagen, maximal ein Drittel gegenüber der Massenware Käse. Der zweitwichtigst Vorteil ist die gute Steuerung des Erwärmungsvorganges. Käse ansich verbrennt ja leicht. Beim Käse-Imitat sind gute 400 Grad Celsius möglich ohne Verbrennung.

Analog-Käse ist ganz normal als synthetisch hergestelltes Produkt in der Lebensmittel-Gesetzgebung zugelassen. Aber eine Täuschung des Verbrauchers ist natürlich nicht erlaubt. Diese Produkte dürfen nicht KÄSE heissen. Nun hat Frontal21 berichtet, dass ein Drittel der Käse-Brötchen bei Kontrollen den Pseudokäse enthielt !

 

 

Analog-Käse kommt am häufigsten in Fertigprodukten vor, zu aller erst bei Fertigpizzen. Mit Käse überbackene Fertiggerichte, Cheeseburger und Käsebrötchen sind ideale Plattformen für den Kunstkäse, da kann er seine Vorteile gut ausspielen.

Augen auf bei der Auswahl !

Beim Einkaufen auf die Deklaration achten. Ein natürlicher echter Käse besteht meist nur aus Milch und Lab. Wenn in der Beschreibung Hinweise auf Pflanzenfette, Aromastoffe oder Geschmacksverstärker zu finden sind und wenn das Produkt nicht exklusive KÄSE heisst, sonder so Umschreibungen wie Pizzabelag oder Erzeugnisse aus Milchproteinen und Pflanzenfetten zu finden sind, dann liegt der Verdacht nahe !

Problematischer ist es bei offener Ware. Ein Käse-Imitat auf der Pizza in der Pizzeria, in der Bäckerei ein Käsebrötchen, da hilft nur konkretes nachfragen. Aber weiss die Verkäuferin aus der Imbissbude Bescheid ?? Die Versuchung ist gross, das Preisdiktat auf BILLIG ist immens !

und die Gesundheit ?

vom prinzipiellen dürften keine gesundheitsgefährdenden Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden. Kritisch wird der Einsatz von Aromastoffen, Geschmacksverstärkern und Transfettsäuren sowieso gesehen. Gehärtete Pflanzenfette könnten einen Einfluss auf das Cholesterin haben.

Übrigens, es werden in Deutschland ca. 100.000 Tonnen des Neppkäses erzeugt.

Zu dem Vorteil des Falsch-Käses möchte ich mich nicht äußern, so wird er für Vegetarier als Alternative gesehen ( ob die das selbst so sehen ? ) und Menschen mit einer Laktoseintoleranz könnten leichter zugreifen, naja ?

Falls ein anderer Blog auf diesen Bericht verlinken will, gerne !  und, STOP dem Etikettenschwindel !

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