Herstellung von Feigenmarmelade für den Feigensenf
Um zu einem eigenen Feigensenf zu kommen, heisst es zuerst schöne frische und reife Feigen zu ernten. Feigensenf ist ideal für eine Käseplatte oder Käsegerichte, und am besten schmeckt doch das Selbstgemachte !

So sollen die frisch geernteten Feigen am besten aussehen. Die grüne Haut wird abgestreift, bei reifen Feigen geht das Lösen von der Haut ganz einfach. Nun etwas klein schneiden und in einen Topf geben. Bei mir gaben 12 Feigen 500 Gramm Frucht. Diesem Ansatz habe ich dann 250 Gramm 2:1 Gelierzucker zugegeben und ca. 2 Stunden Saft ziehen lassen.

Wie bei jedem Marmelade lässt man alles etwas vor sich hin köcheln. Einen Mixer habe ich nicht eingesetzt, so werden die Feigenkerne nicht zerstört. Abschliesend kommt noch etwas Zitronensaft hinein. Und dann das ganze ab in die Gläser.

Schon ein herrlicher Anblick, alleine schon die schöne rote Farbe. Wahrscheinlich wird nicht alles zu Feigensenf werden!
Für den Feigensenf werde ich mir noch mittelscharfen Senf besorgen und dann geht es in die nächste Runde.

Auch ich habe mir immer wieder überlegt, soll man sich Käse oder eine Käseauswahl auch mal zusenden lassen oder auch bei eBay ersteigern?
Am liebsten ist es mir natürlich direkt beim Erzeuger, möglichst einem Biohof, auf dem Wochenmarkt oder im Käsegeschäft meinen Käsebedarf einzukaufen. Das Auge und die Nase, sogar der Mund, wenn ich probieren kann, wollen gerne den Einkauf miterleben.
Weniger Spaß macht dann der Käseeinkauf im Supermarkt oder im Discounter, wenn man mehr auf die Umverpackung als auf den Inhalt achten kann, aber hin und wieder erstehe ich auch dort meinen Käsevorrat.
Der Käseversand oder auch ebay sind bei mir in der Gunst gestiegen. Warum?
So manche Käsespezialität würde ich sonst garnicht so leicht bekommen, gerade unterschiedliche Pecorinos oder spanischen Manchego oder … da hilft mir nur ein Blick in die Käsewelten oder eBay.
Gerade kleinere Käsereien suchen den direkten Zugang zu ihren Kunden über ebay. Von drei meiner letzten Käufe will ich hier berichten.
Ein Angebot von einer kleinen Sennerei, die in alter Tradition ihren Rohmilchkäse in handwerklich herstellt, 1 Kilogramm Probierpakete für etwas über 10 Euro plus 5 Euro Versand, das fand ich echt lecker oder mein geliebter Pecorino mit ganzen Pfefferkörnern für keine 12 Euro das gute Kilogramm und zusätzlich 4 Euro Porto oder ein gutes Kilogramm Grana Padano DOP, für 11 Euro + 4 Euro Porto.
Bei gößeren Mengen Käse ist das Porto in meinen Augen vernachlässigbar, den der nächste Käseladen bei mir kostet auch Sprit bei der Anfahrt. Bei diesen Verkaufspreisen spart man ganz einfach die Wiederverkäuferaufschläge.
Bisher waren alle Käsezusendungen perfekt verpackt. Jetzt gerade ersteigere ich bei ebay ein Käsepaket von einer Bergkäserei. Über 1 Kilogramm insgesamt, mit 4 Käsesorten, momentan bei 6 Euro + 4 Euro Versand, das wäre ein echtes eBay-Schnäppchen, in einer halben Stunde läuft das Angebot ab, so gibt es bei den Käseeinkäufen auch etwas Spannung.